10 Social Media Trends für 2018 auf die man sich vorbereiten sollte



Im vergangenen Jahr spielten soziale Medien bei einer Vielzahl bedeutender Ereignisse eine Rolle: Facebook lockte Snapchat User zu Instagram, der Präsident der Vereinigten Staaten teilte offizielle Positionen zu politischen Aspekten in 140 Zeichen mit und Apple verkündete Pläne zur Veränderung der Art und Weise, wie wir mit unseren mobilen Geräten interagieren.

Nun ist Social Media nächstes Jahr bereit, für noch mehr Aufruhr zu sorgen, da einige technologische Fortschritte in der Mitte der Gesellschaft ankommen und soziale Normen in Bezug auf soziale Medien einem stetigen Wandel unterworfen sind.

Hier sind also die top 10 Social Media Trends, auf die man sich in Anbetracht des immer näher rückenden Jahres 2018 vorbereiten sollte.

1. Das Aufkommen der Augmented Reality

Auf dem allerersten im Steve Jobs Theater stattfindenden Event, kündigte Apple das iPhone 8 sowie das iPhone X an. Beide Geräte verfügen über einen integrierten Chip, der es den Phones ermöglicht, ihren Benutzern außerordentliche Erfahrungen mit der erweiterten Realität zu ermöglichen. Während die sogenannte Augmented Reality in erster Linie aufs Smartphone Gaming Einfluss nehmen wird, ist es doch wahrscheinlich, dass auch soziale Netzwerke Möglichkeiten finden werden, die neue Technologie mit einzubeziehen.

Vorstellbar erscheint beispielsweise, dass Snapchat oder Instagram bald Filter unterstützen werden, die es Usern erlauben werden ein Selfie mit einem Freund oder auch einem Celebrity durch ebenjene erweiterte Realität zu schießen.

Auf eine ähnliche Art und Weise könnten Branchen ihre Produkte mit Hilfe dieser Filter direkt in die Häuser von Benutzern sozialer Netzwerke projizieren.

2. Steigende Popularität der Instagram Stories

Mehr als 200 Millionen Menschen benutzen jeden Monat Instagram, was rund 50 Millionen mehr sind als diejenigen, die Snapchat benutzen. Dabei ist die Funktion der Instagram Stories gerade einmal ein Jahr alt! Diesen Anstieg vorausgesetzt, werden die Hälfte aller Instagram User diese Funktion bis zum Ende des kommenden Jahres benutzen. Das bedeutet, dass sich diejenigen Branchen, die Interesse haben mit Instagram Benutzern in Kontakt zu treten, die Zeit werden nehmen müssen, mit den Instagram Stories vertraut zu werden.

3. Zunehmende Investitionen in Influencer Marketing

Über 90 Prozent der Markthändler, die sich Influencer Marketing Strategien bedienen, glauben auch, dass es von Erfolg gekrönt sei.
Unternehmen wie North Face, Hubspot oder Rolex greifen auf Social Media basierte Influencer Marketing Strategien zurück, um sich mit bestimmten Zielgruppen in Verbindung zu setzen und gleichzeitig die bestehenden Handelsbeziehungen zu verbessern.

Dieses Jahr wurde deutlich, dass Unternehmen, die auf traditionelle Vermarktungsstrategien setzten, Mühe hatten zu Usern sozialer Netzwerke durchzudringen.

4. Fokus auf Generation Z

Eine kürzlich von Goldman Sachs durchgeführte Studie kam zu dem Schluss, dass die meisten Organisationen Generation Z einen höheren Wert beimaßen, als den Millennnials. Mittlerweile sind die ältesten Vertreter der Generation Z 22 Jahre alt und beginnen soeben, sich auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Dadurch werden sie für eine gewisse Zeit über eine erhöhte Kaufkraft verfügen.  Unternehmen werden beginnen, das zu erkennen und folglich ihre Social Media Strategien dementsprechend anpassen.

Es darf also mit hohen Investitionen in Plattformen gerechnet werden, die von Generation Z bevorzugt genutzt werden – beispielsweise Instagram oder Snapchat.

5. Erhöhte Teilnahme seitens Unternehmen an Nachrichtendiensten

Mehr als 2.5 Milliarden Menschen verwenden weltweit Nachrichtendienste, und dennoch verwenden Konzerne primär soziale Netzwerke, um mit Verbrauchern in Verbindung zu treten. So ist also damit zu rechnen, dass Unternehmen 2018 sowohl mehr Zeit als auch mehr Geld investieren werden, um mit Verbrauchern auch über Nachrichtendienste in Kontakt zu treten.

Künstliche Intelligenz, Sprachassistenten und Chatbots werden es Unternehmen ermöglichen, personalisiertes Shopping über Nachrichtendienste wie WhatsApp, Messenger oder Kik anzubieten

6. Erweiterung des Live-Streaming

Was einst ein neues Gimmick war, ist zu einem Mainstream-Teil der sozialen Medien geworden. Heutzutage haben große als auch kleine Unternehmen damit begonnen, Live-Streaming zu nutzen, um die Aufmerksamkeit der Follower zu gewinnen.

GORUCK, ein Rucksackhersteller und Veranstalter von Extrem-Ausdauer-Events, ist ein Beispiel für eine mittelständische Marke, die durch das Live-Streaming von überzeugenden Inhalten auf Facebook seine Reichweite vergrößert hat. Tausende Anhänger verfolgten die 48-Stunden-Berichterstattung über ein kürzlich ausgetragenes Langstreckenrennen.

Im Jahr 2018 werden mehr Unternehmen die Vorteile von Live-Streaming erkennen und in ihre monatlichen Contentpläne integrieren.

7. Twitter überdenken

Twitter hat es im Jahr 2017 nicht geschafft, seine Anzahl an Followern deutlich zu erhöhen. Tatsächlich haben LinkedIn, Facebook und Instagram mehr Follower auf den sozialen Netzwerken. In diesem Jahr verlor Twitter auch den Zugang zu NFL-Streaming-Spielen (Amazon gewann die Rechte). 2018 ist es wahrscheinlich, dass die Twitter-Führung darauf abzielt, die Funktionsweise der Plattform zu überdenken.
Mögliche Änderungen der Platform Twitter umfassen den Verkauf des Unternehmens an private Investoren, den Wechsel der Plattform zu einem Abonnementelement und/ oder die Neugestaltung der Twitter-Werbemöglichkeiten, die hinter anderen Plattformen zurückgeblieben sind.

8. Digitale Hangouts kommen im Mainstream an

Houseparty ist eine Video-Hangout-Plattform, die täglich von über einer Million Menschen genutzt wird. Sie wird hauptsächlich von der Genration Z dazu genutzt, um mit Freunden digital abzuhängen. Die Plattform ist so erfolgreich, dass Facebook nach Möglichkeiten sucht, eine ähnliche Funktionalität innerhalb ihrer Plattform zu schaffen.

Es ist bereits offensichtlich geworden, dass Videos in sozialen Medien immer wichtiger werden, und Hangouts in Live-Videogruppen sind eine natürliche Fortsetzung dieses Trends. Denkbar ist auch, dass Facebook im Jahr 2018 ein ähnliches Feature wie Houseparty ankündigen wird, das die Nutzer überzeugen wird. Genauso wie seinerzeit Instagrams Einführung von Stories.

9. Facebook Spaces wird Mainstream

Facebook interessiert sich nicht nur für Live-Videostreaming; Der Nachrichtendienst hat auch an einem Projekt namens Spaces gearbeitet, das es Freunden ermöglicht, sich in VR zu verbinden. Bedenkt man, dass Facebook die Rechte an Oculus besitzt, einem Hardware- und Softwareunternehmen für virtuelle Realität, ist es wenig überraschend, dass der Social-Media-Riese eine Plattform entwickelt, um diese neue Technologie zu nutzen.

Facebook ist bereit, 2018 Spaces zu skalieren. Wenn dies der Fall ist, wird es wahrscheinlich das erste erfolgreiche VR-Social-Media-Produkt sein.

10. Soziale Plattformen bedienen sich stärkerer Governance-Richtlinien

Nach einer Reihe von kontroversen Entscheidungen während der Präsidentschaftswahl 2016 haben Social-Media-Plattformen ein handfesteres Herangehen an das Verhalten auf ihren Plattformen angenommen. Facebook hat kürzlich tausende von Anzeigen geschaltet, die mit russischen Einmischungen zu tun haben, und hat in neue KI– und menschliche Überwachungsformen investiert.

Angesichts der großen Kritik, die Facebook und Twitter im Laufe des Jahres 2017 erhielten, ist es wahrscheinlich, dass diese Plattformen Verhaltenskodizes und Governance-Richtlinien enthalten werden, die die Unternehmen und Konzerne vor zukünftiger Kritik schützen.

Fazit

Eine Reihe neuer Social-Media-Trends, die sich sowohl auf Nutzer als auch auf Unternehmen auswirken werden, sind im Prozess, sich zu verstärken und zu beschleunigen. Es ist wahrscheinlich, dass Videostreaming und virtuelle Realität Mainstream werden. Darüber hinaus werden sich Unternehmen an neuere soziale Plattformen wie Instagram und Snapchat wenden, da Gen Zers zunehmend ihre Zeit dort verbringen.

Mit der Ankündigung der neuen iPhones hat Augmented Reality die Chance, ein Teil der sozialen Medien zu werden, wie es vor einigen Jahren noch unvorstellbar war. Schließlich werden Twitter und Facebook höchstwahrscheinlich ihre Richtlinien anpassen, um ihre Marken vor politischer Kritik zu schützen und Nutzern bessere Online-Erlebnisse zu bieten.

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